Marian

Xerces
Paranoia

Ich spring hinein in diesen Ring

Zerreiße mich / erreiche dich nicht

Für einen kleinen Moment

Mein Mund ist aus Stein 

meine Beine wollen hier nicht mehr sein


Alles in Allem bleibt alles gleich

Also warum reden wir davon?

Ständig reden wir davon


Wir reden zeitgleich 

Von nichts 

Wir leben zeitgleich

Für nichts 


Es ist zu wenig

Doch warum reden wir davon?

Eigentlich zu wenig

Doch ständig reden wir davon


Alles in Allem bleibt alles gleich

Lichtgestalt

Wohin ich auch geh

Ist der Schatten stets groß 

Den du auf mich wirfst

Meine Ideen und das was ich so tu

Schaltest du einfach aus


Wohin ich auch geh

Und was ich auch seh

Du schwebst über mir

Wofür ich auch steh

Was mich so bewegt

Du schwebst über mir

Wohin ich auch geh

Was mich wo bewegt


Hier auf dem Feld

Bin ich wieder allein'

Nur dem Wind hör ich zu

Ich wander herum

Seh den Wald und Asphalt 

Nur den Film bestimmst du


Wohin ich auch geh

Und was ich auch seh

Du schwebst über mir

Wofür ich auch steh

Was mich so bewegt

Du schwebst über mir

Wohin ich auch geh

Was mich wo bewegt


Federn


Wo sind all die Federn hin?

Eine Maschine steht vor meiner Tür

Sie sagt: „nimm die Arme runter!

Denn niemand schaut hier her“


Und wo geht mein Schatten hin?

Warum bleibt diese Schlange hier?

Zwischen uns liegt so viel Gift


Und ich lauf weiter weg, ständig weg, wieder weg


Die Welt verschwimmt

Ich kann mich nicht länger finden

Nichts reicht hierüber hinaus

Der Rest er fliegt durch die Luft 

Ich will ihn wieder

Also gib mir ein Stück

Von deiner Seele bitte

Gib mir ein Stück

Vom Leben in Gold

Kontest


Sie stehen hier 

An diesem wunderschönen Kliff

Wartend auf das Blitzlicht

Er hält ihren Arm


Ein letzter Blitz 

In den Augen dieses Kinds 

Wartend wer sie auffängt

Wer hält ihren Arm?


Wo verloren wir die Balance ?


Es war nie mehr 

Als ein Plan der selbstzerstört

Wird er aufgehen?

Wer wird hinsehen?

Ein Stück von ihrem Arm


Ein Geständnis das sich

Von ihnen trennt

Zielt weit vorbei 

Wenn der Grund nicht weiter trägt


Eine Szene die jetzt

Für immer trennt

Weil der Boden nicht mehr trägt


Wo verloren wir die Balance?

Ikarus

Du steigst hinauf

Und du möchtest, dass ich schweig

Du steigst hinauf 

Für dich


Und es ist egal

Was ich grade will

Du lässt mich hier 

Für dich


Es ist bloß

Du wirfst es einfach weg

Für die Freiheit die du erwägst

Ich seh dich weiter auf diesem Weg

Und ich weiss nicht wofür


Du steigst hinauf

Und zielst von oben auf uns herab

Du steigst hinauf 

Für dich



Es ist bloß

Du wirfst es einfach weg

Für große Pläne ist es zu spät

Ich seh dich weiter auf diesem Weg

Und ich weiss nicht wofür

Mein Haus (Ein Stück von Mir)

Komm herein

In mein Haus

Die Wände sind blau angemalt 

Der Teppich steht in Flamm'

Also schau gut hin

Mach‘s dir bequem

Spürst du die Harmonie?


Wenn der Putz in kleinen Stücken von dee Decke fällt ?


Es ist hier 

Das Stück von mir

Nachdem du suchst

Versuch dein Glück


Und so setzt du dir in Eitelkeit die Krone auf

Doch du verlierst


Komm  herein

Schwing dich herein 

Trau dich herein


Denn das was du von mir willst das hab ich längst versteckt


Komm herein 

In mein Haus

Hier ist keine Harmonie


Und du siehst es nicht weil längst kein Licht durch das Fenster fällt

Das Stück von mir

Wegen dir 


Komm  herein

Schwing dich herein 

Trau dich herein


Fake Design

Mein Körper ist starr 

Hält mich warm

Den Rest blende ich aus 

Augen sehen ständig Gefahr

Für mein Kartenhaus

Der Schein er hält mich so schön taub

Er soll nie untergehen 

Taucht alles in herrliches Grau

Es gibt sonst nichts zu sehen


Die Welt verleiht mir

Mein Design

Ein letztes Mal

Reih' ich mich ein


Und dann spüle ich jedes Mal

Den Dreck von mir

Auch wenn du mir sagst

Lass es sein


Augen sehen ständig Gefahr

Für mein Kartenhaus

Mein Körper ist starr

Hält mich warm

Den Rest blende ich aus


Die Welt verleiht mir

Mein Fake Design

Ein letztes Mal

Reih' ich mich ein

Und dann bin ich frei!


Augen sehen ständig Gefahr

Für mein Kartenhaus

Mein Körper ist starr

Hält mich warm

Den Rest blende ich aus


Und dann spüle ich jedes Mal

Den Dreck von mir

Der mit mir spricht und mich belügt

Ein erstes Mal für mich allein'

Ein letztes Mal reih' ich mich ein

Prominent

Dort bist du

Und meilenweit entfernt

Bin ich

Mein Finger 

Auf dem Bildschirm 

Berührt dich


Ich spreche jedes Wort

Das du von dir gibst 

Das durch meine

Boxen bricht

Die Anspannung bleibt

Solang die Zeit reicht

Solang die Zeit nur reicht


Meine Hand auf dem Glas

Das Gefühl der Wärme denk ich mir

Was passiert 

Wenn ich durch den Bildschirm gehe ?

Und dasselbe Spiel betret'

Ist dort irgendwer der meine Worte spricht?


Vielleicht du, vielleicht auch nicht

Der Wolf

In diesem Licht 

Wird kein "Wir" stehen

Wir sind so nah und doch so fern

Der Wolf er sagt er wisse von nichts

Doch folgt uns jeden Tag nach Haus


Über meinem Kopf zieht der Himmel zu

Doch solange ich schlaf 

Bleibt alles bestehen

Ich rufe ihm zu „Bitte weck mich noch nicht“

Doch sein Zorn dröhnt laut in meinem Ohr


Es ist nicht viel 

Ich bin so leicht

Ich will das alles hier umsonst

Es ist nicht schwer 

Es ist der Schlaf der mich ständig überkommt

Der Wind er weht uns einfach weg


Wir sind so leicht - wir wehen davon

Bis der Schlaf mich überkommt


Der Wolf er stiehlt das nächste Stück

Vom Sturm bezieht er seine Kraft

Und was er nimmt

Was er verrückt 

Das reißt er aus meiner Hand

Er hält sich ständig an uns fest


Wir sind so leicht - wir wehen davon

Bis der Schlaf mich überkommt


Es ist so schön 

Doch hat seinen Preis

Du allein beschwörst den Geist

Also sieh jetzt weg

Dreh dich schnell um

Dann spielt es nur in meinem Kopf

Und wir reden nie davon


Bis der Schlaf mich überkommt


Es ist nicht viel

Ich fühl mich so leicht 

Doch es gibt hier nichts umsonst

Frag mich nicht solange ich schlaf

Male mich in Farben aus

Der Wind er weht mich bald davon


Wir sind so leicht wir wehen davon

Wir sind so leicht wir wehen davon

Der laufende Wal

Dreh ich mich um 

Spüre ich das Gewicht

All eure Augen beobachten mich

Und so finde ich nie heraus

Wie du so klingst 


Und ich liege stets an diesem Ort

Unter der Oberfläche 

Denn ich hoff das du irgendwann herkommst

Und von dieser Stelle trinkst

Wenn ich dich von diesem Ort entführ

Unter die Oberfläche

Hörst du wie die Welt so zu dir spricht 

Wenn du in ihr versunken bist


Und ich warte

Und ich warte nur darauf